
Sarson da Saag
Sarson da Saag gilt als das charakteristische Gericht der Punjab-Region, sowohl auf pakistanischer als auch auf indischer Seite, ein Rezept, das untrennbar mit dem winterlichen landwirtschaftlichen Zyklus verbunden ist, wenn grüner Senf reichlich auf den Feldern der Region wächst. Das Wort "Sarson" bedeutet auf Punjabi Senf, während "Saag" allgemein jeden Eintopf aus Blattgemüse bezeichnet. Das Gericht wird traditionell zusammen mit Makki di Roti serviert, einem glutenfreien Maismehl-Fladenbrot, wobei die Kombination der beiden in der Punjabi-Küche als fast untrennbar gilt — so sehr, dass der Ausdruck "Sarson da Saag te Makki di Roti" zu einem kulturellen Idiom wurde, das ländliche Gastfreundschaft und winterliche Familienmahlzeiten heraufbeschwört. Das authentische Rezept erfordert stundenlanges langsames Köcheln und manuelles Zerstampfen des Blattgemüses, eine Technik, die viele moderne Köche zum Missfallen der Puristen mit Mixern abkürzen.
Senfblätter
Frische grüne Senfblätter bilden die Basis, mit ihrem charakteristischen, leicht bitteren Geschmack.
Spinat und Bathua
Spinat und wilde Spinatblätter (Bathua) werden zugegeben, um die Bitterkeit des Senfs auszugleichen.
Mit Maismehl eingedickt
Gegen Ende wird Maismehl zugegeben, um das Curry natürlich einzudicken, ohne Weizenmehl zu verwenden.
Mit geschmolzener Butter
Traditionell mit einem großzügigen Klecks geschmolzener Butter (Makhan) obenauf serviert, solange es noch heiß ist.
Zutaten 4 Portionen
- 700g grüne Senfblätter, gehackt
- 200g Spinat, gehackt
- 100g wilde Spinatblätter (Bathua) oder mehr Spinat
- 1 Zwiebel, gehackt
- 4 Knoblauchzehen, gehackt
- 1 EL geriebener Ingwer
- 2 grüne Chilis, gehackt
- 3 EL Maismehl
- 3 EL Ghee oder Butter
- 1 TL gemahlener roter Chili
- Salz nach Geschmack
- Geschmolzene Butter, zum Servieren
Zubereitung
- 1REINIGEN UND HACKEN: Senf-, Spinat- und wilde Spinatblätter gut waschen, die harten Stiele entfernen und fein hacken.
- 2GEMÜSE KOCHEN: Das gehackte Blattgemüse mit etwas Wasser in einen großen Topf geben, bei mittlerer Hitze 25-30 Minuten köcheln lassen, bis es vollständig weich ist.
- 3ZERSTAMPFEN ODER PÜRIEREN: Das gekochte Blattgemüse direkt im Topf mit einem Stabmixer oder Holzlöffel zerstampfen, bis eine dicke, nicht perfekt glatte Textur entsteht.
- 4BASIS ANBRATEN: In einer separaten Pfanne das Ghee schmelzen, die gehackte Zwiebel bei mittlerer Hitze 8-10 Minuten anbraten, bis sie goldbraun ist.
- 5AROMEN HINZUFÜGEN: Knoblauch, Ingwer und Chilis zugeben, 2 Minuten braten, bis sie duften.
- 6GEWÜRZE HINZUFÜGEN: Gemahlenen roten Chili einstreuen, gut mit der Zwiebelbasis vermischen.
- 7KOMBINIEREN: Das zerstampfte Blattgemüse über die angebratene Basis gießen, gut vermischen, nach Geschmack salzen.
- 8EINDICKEN: Das Maismehl nach und nach zugeben, ständig rühren, um Klumpen zu vermeiden; bei niedriger Hitze 10-15 Minuten köcheln lassen, bis es eindickt.
- 9SERVIEREN: Heiß servieren, mit einem großzügigen Klecks geschmolzener Butter obenauf, zusammen mit Maisbrot (Makki di Roti).
Nährwertangaben
pro Portion (~350 g)
Geschätzte Nährwertangaben.
Passt perfekt zu



